96-Boss Martin Kind hat einen Antrag zur Aufhebung der 50+1 Regel eingereicht.
Hoffentlich wird das Thema mal sorgfältig behandelt. Denn viele verbinden mit Martin Kinds Vorstellungen zur Abschaffung der regel bloß eine mögliche Scheichübernahme wie es zum Beispiel bei
Manchester City der Fall war.
Genau das will Kind eben nicht.
Er kämpft für regionale Investoren, die sich mit dem entsprechenden Verein identifizieren und schon über mehrere Jahre in diesem engagierten.
Im Prinzip halte ich, auch als 96-Fan, die 50+1 Regel für sinnvoll, aber sofern Ausnahmen wie in Wolfsburg, Hoffenheim und Leverkusen nicht unterbunden werden, hat auch jeder andere Verein
ein Recht darauf, Investoren in Vereinen einzubinden.
Zudem ist das von Kind angefertigte Konzept im Vergleich zu den Zuständen in (zum Beispiel) England gar nicht mal so schlecht, da eben nicht jeder (siehe oben) antanzen und mit dem Verein
wie Spielzeug umgehen kann und sich dann letztendlich wieder aus dem Staub macht und den Klub damit richtig runterzieht.
Das ist in Kinds Konzept NICHT möglich.
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